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Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen
  • 16.04.2026 18:42 Uhr

    18:42 Uhr

    Kiew soll Gelder über Wiederaufbau in Charkow "umleiten"

    Laut russischen Sicherheitsstrukturen soll das Büro von Wladimir Selenskij über den Bürgermeister von Charkow Igor Terechow Milliarden Griwna "zweckentfremden". Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Ein namentlich nicht genannter Vertreter der Sicherheitsbehörden sagte der Agentur:

    "Das Büro Selenskijs wäscht Milliarden Griwna über den Bürgermeister von Charkow, Igor Terechow."

    Demnach sieht das behauptete Schema vor, dass die Behörden in Kiew Milliarden für die Rekonstruktion von Objekten in der Stadt und der Region bereitstellen. Lokale Firmen würden die Mittel formal verarbeiten. Anschließend werde jedoch über russische Angriffe und Schäden an den Gebäuden berichtet, wodurch die Ausgaben abgeschrieben würden.

    Der Vertreter behauptete zudem, dass ähnliche Subventionen in den Regionen Saporoschje, Tschernigow und Dnjepropetrowsk nicht erfolgen würden. Im Gegenzug sei Terechow ein Sitz in der Werchowna Rada in Aussicht gestellt worden.

  • 18:13 Uhr

    Saldos Sprecher: Neuer Militärblock gegen Russland denkbar

    Die Idee eines möglichen Militärbündnisses zwischen westlichen Staaten und der Ukraine ist laut der russischen Seite klar gegen Russland gerichtet. Dies erklärt der Pressesprecher des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Wassilenko, gegenüber TASS. Ein solcher Schritt würde den Konflikt weiter verschärfen, so der Sprecher:

    "Das wird ohne Zweifel zu einer Eskalation führen. Von Stabilisierung oder Sicherheit kann keine Rede sein. Im Gegenteil, solche Schritte gießen nur Öl ins Feuer. Hinter den lauten Erklärungen steht der Versuch, den Druck auf unser Land zu erhöhen und den Konflikt zu verlängern."

    Seiner Einschätzung nach könnte sich die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen auf eine neue Ebene verlagern.

    "Es wird ein weiterer Militärblock mit offen antirussischer Ausrichtung entstehen. Im Grunde wird die Ukraine zu einem Rammbock gegen Russland. Und leider werden dafür gewöhnliche Ukrainer als Kanonenfutter und als Ressource für die 'Busifizierung' bezahlen."

    Zugleich sagt Wassilenko, der Westen werde sich weiterhin nicht direkt an Kampfhandlungen beteiligen, sondern über Stellvertreter agieren. Innerhalb der NATO gebe es zudem keine vollständige Einigkeit. Es könnte sich daher um den Versuch handeln, eine separate europäische Struktur zu schaffen, in der die Ukraine als Instrument genutzt wird.

  • 17:44 Uhr

    "Gegner als Informanten nutzen" – Russische Soldaten stürmen ukrainischen Unterstand

    Soldaten der russischen Armee gelang es, eine gefährliche Operation durchzuführen. Sie hatten den Auftrag, einen Stützpunkt des Gegners zu erobern – wobei es vor allem darum ging, die Soldaten der ukrainischen Armee gefangen zu nehmen und als Informanten zu nutzen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:30 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 48 ukrainischen Drohnen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr 48 ukrainische Starflügglerdrohnen abgeschossen. Betroffen waren demnach die Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk sowie das Schwarze Meer.

  • 17:14 Uhr

    Slowakei droht mit Veto gegen neue Russland-Sanktionen

    Die Slowakei ist bereit, ein neues Sanktionspaket der EU gegen Russland zu blockieren. Dies berichtet die Zeitung Denník Nсо unter Berufung auf Außenminister Juraj Blanár.

    Demnach wolle Bratislava den 20. Sanktionspakt so lange aufhalten, bis es Garantien für die Wiederaufnahme der Lieferungen über die Pipeline "Druschba" erhält. Die Förderung durch die Leitung war zuvor von Kiew gestoppt worden. Das Blatt zitierte Blanár:

    "Die Slowakei ist bereit, ein neues Sanktionspaket gegen Russland zu blockieren, wird sich jedoch nicht gegen einen Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro stellen."

    Nach seinen Worten werde die Republik die Sanktionen so lange blockieren, bis verbindliche Zusagen zur Wiederinbetriebnahme der Pipeline vorliegen.

  • 16:53 Uhr

    Nach Drohnenangriff auf Tuapse: Abgeordneter fordert "härtere Schläge"

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Tuapse hat der Duma-Abgeordnete Andrei Kolesnik zu entschlosseneren Gegenmaßnahmen aufgerufen. In einem Gespräch mit Lenta.ru erklärte er, Russland müsse härter auf solche Angriffe reagieren und auch die Sicherheitsdienste stärker einbinden.

    Nach Einschätzung des Abgeordneten könnten ukrainische Militärs versucht haben, den Hafen oder eine Ölraffinerie in Tuapse anzugreifen. Das Ziel solcher Attacken sei es, die russische Wirtschaft zu schwächen und die Bevölkerung einzuschüchtern. Kolesnik betonte, der Ölhandel sei ein wichtiger Bestandteil des Haushalts, weshalb strengere Maßnahmen notwendig seien.

    "Die Angriffe können von unserem Territorium aus erfolgen, von mobilen Plattformen – Lastwagen, vorbeifahrenden, als zivil getarnten Schiffen. Alle Strukturen müssen sich ernsthaft damit befassen, nicht nur die Streitkräfte. Möglicherweise sollten auch die Geheimdienste, die für Spionageabwehr und Terrorbekämpfung zuständig sind, zusätzliche Mittel erhalten."

  • 16:29 Uhr

    "Gute Nacht, europäische Partner" – Medwedew warnt Rom und Kiew wegen Drohnendeal

    Der ukrainische Präsident Selenskij ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch nach Rom gekommen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte die italienische Regierungschefin eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungsbranche beider Länder an:

    "Italien ist insbesondere sehr daran interessiert, eine gemeinsame Produktion vor allem im Bereich der Drohnen aufzubauen."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:15 Uhr

    Matwijenko: Erdoğan schlägt Istanbul als Austragungsort für Ukraine-Gespräche vor

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Istanbul als Austragungsort für die Fortsetzung der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen. Dies erklärte die Vorsitzende des russischen Föderationsrats, Walentina Matwijenko, nach einem Treffen mit dem türkischen Staatschef.

    "Wir haben die Ukraine-Verhandlungen besprochen. Der geehrte Präsident der Türkei hat erneut Istanbul als Ort für die Fortsetzung der Gespräche vorgeschlagen. Sie nehmen eine ausgewogene Position ein."

  • 15:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilisten verletzt bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, erlitten zwei Zivilisten Verletzungen bei ukrainischen Attacken auf die Region. Dies meldete der Politiker auf Telegram.

    Ein Mann wurde bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Potschajewo verwundet. Bei ihm wurden eine Minenexplosionsverletzung sowie Splitterverletzungen an Brust, Arm und Bein diagnostiziert.

    Gladkow zufolge wurde eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff auf einen Dienstbus verletzt. Sie hat ein Krankenhaus in der Stadt Belgorod aufgesucht. Die Ärzte haben bei ihr ein Barotrauma sowie mehrere Splitterverletzungen an den Beinen diagnostiziert.

  • 15:33 Uhr

    Experte: Ukraine-Konflikt wird zunehmend automatisiert

    Der Militäranalyst Wladislaw Schurygin hat sich zu einer Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geäußert. Dieser hatte behauptet, Roboter hätten russische Stellungen im Gebiet der militärischen Sonderoperation eingenommen.

    Im Gespräch mit Tsargrad.tv zeigte sich Schurygin davon nicht überrascht. Seiner Einschätzung nach entwickelt sich der Ukraine-Konflikt zunehmend in Richtung ferngesteuerter Systeme.

    "Die Gegner versuchen, so viele Innovationen wie möglich einzuführen. Es gibt Versuche, künstliche Intelligenz zu nutzen, Schwarmintelligenzsysteme zu schaffen sowie maschinelles Sehen und Gedächtnis einzusetzen. All das wird maximal getestet und genutzt, und jede Seite versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen."

    Zugleich erinnerte er daran, dass die Ukraine ein Gebiet sei, auf dem der Westen seine modernen Systeme erprobe.

    Am 13. April hatte Selenskij erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten angeblich "erstmals in der Geschichte" russische Positionen ausschließlich mit unbemannten Plattformen eingenommen. Dabei habe es sich um bodengestützte Robotersysteme und Drohnen gehandelt. Konkrete Angaben zu den eingenommenen Gebieten machte er nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.